Von der Seite sieht sie aus wie eine „Hängematte“.
Die „Hängematte“ ist aufgespannt zwischen Steißbein, Schambein und beiden Sitzhöckern.
Dein Beckenboden begleitet Dich durch den Mama-Alltag – auch lange nach Schwangerschaft und Geburt. Hier erfährst Du, welche Aufgaben er übernimmt und warum es sich lohnt, ihm Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn Du Deine Fitness als Mutter gezielt aufbauen möchtest, findest Du bei MamaFitness passende Angebote.
Unten im Becken schließt der BeBo den Rumpf ab, sichert die Kontinenz und trägt die Organe.
Aufgaben = Funktionen des Beckenbodens
Trage- und Hebefunktion: Trägt und hebt die Organe. Gute Beckenboden-Grundspannung sichert die richtige Organ-Positionierung und ihr Absinken. Dies ist wichtig für gute Organ-Funktionalität.
Stabilisierungsfunktion: Stabilisiert die Körpermitte. Wenn der Körper das Becken gegen äußere Einflüsse ruhig halten und stabilisieren muss, wird der Beckenboden (zusammen mit anderen Muskeln) aktiv.
Haltungsfunktion: Gibt dem gesamten Rumpf Halt von unten. Eine fitte „Bodenplatte“ unterstützt die Körperhaltung und schont die Wirbelsäule.
Sexuelle Funktion: Pulsiert beim Geschlechtsverkehr und entspannt nach dem Orgasmus, außerdem verengt eine gute Grundspannung die Vagina.
Öffnen und Schließen: Verschließt oder öffnet je nach Bedarf die Körperöffnungen (Harn- / Stuhlkontinenz).
Trampolinaktivität: Reagiert durch Rückstoßfederung auf Druckerhöhungen im Brust- oder Bauchraum. Das bedeutet, beim Hüpfen, Husten, Niesen, Lachen stabilisiert er die Körpermitte von unten und verhindert Urin- sowie Stuhl-Abgang.